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Kerbschlagbiegeprüfung

In den 40er Jahren wurden bei diversen Schiffen Sprödbrüche festgestellt. Einzelne Schiffe brachen sogar vollständig. Folglich wurde ein Verfahren zur Prüfung der Sprödbruchsicherheit eingeführt: Der Kerbschlagbiegeversuch

Der Kerbschlagbiegeversuch ermittelt die Zähigkeit von Werkstoffen unter schlagender Beanspruchung. Die verbrauchte Kerbschlagarbeit wird ermittelt und stellt ein Mass für die Kerbschlagzähigkeit eines Werkstoffes dar. Bei einigen Werkstoffen ist die Kerbschlagarbeit stark temperaturabhängig und äussert sich in einem bestimmten Temperaturbereich mit einem Steilabfall.

Ein Pendelschlagwerk (Modernisierung unter Walter+Bai) zerschlägt eine genormte Kerbschlagbiegeprobe. Die Kerbform der Proben kann mittels ISO-V oder ISO-U-Kerbe durchgeführt werden. Die Hammerschneide ist ebenso an die Vorgaben nach ASTM oder ISO variabel.

Die Schlagarbeit des Hammers entspricht 300 Joule und es können Proben in einem Temperaturbereich von -196°C bis zu Raumtemperatur (RT) geschlagen werden.

Ihr Nutzen unserer Kerbschlagbiegeprüfung:

  • digitale Messwerterfassung
  • speditive Bearbeitung des Auftrags

Verschieden gebrochene Kerbschlagbiegeproben

Sprödbruch (Tieflage)

Zäher Bruch (Hochlage)

Zäher Bruch (Hochlage)

KONTAKT

Dr. Yves Müller

Dr. sc. techn. ETH Werkstoffchemie und Korrosion
Korrosion und Werkstoffprüfung / Analytik
Telefon +41 44 877 63 27
E-Mail yves.mueller@iwt-institut.ch